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Wie bringt man einem Hund bei, in seinem Bett zu schlafen und ihm das Springen aufs Bett abzugewöhnen?
Das Training, damit ein Hund an einem fest zugewiesenen Platz schläft, beginnt mit dem Kauf eines geeigneten Bettes und dessen richtiger Platzierung. Damit ein Hundebett für den Hund attraktiv ist, muss es die richtige Größe und den passenden Härtegrad haben. Um ihm das Schlafen darin beizubringen, sollte man ihn konsequent dorthin führen und die Ausführung […]
Inhaltsverzeichnis
Das Training, damit ein Hund an einem fest zugewiesenen Platz schläft, beginnt mit dem Kauf eines geeigneten Bettes und dessen richtiger Platzierung. Damit ein Hundebett für den Hund attraktiv ist, muss es die richtige Größe und den passenden Härtegrad haben. Um ihm das Schlafen darin beizubringen, sollte man ihn konsequent dorthin führen und die Ausführung des Kommandos mit Lob verstärken.
Hundebett – die besten Schlafplätze für Hunde
Ein Hund schläft mehr als ein Mensch; Welpen und Seniorhunde benötigen für die Regeneration noch mehr Stunden. Neben dem langen Nachtschlaf hat er tagsüber viele kurze und längere Nickerchen. Umso sinnvoller ist es, einen festen Schlafplatz zu bestimmen – das ist bequem für den Hund und für alle Haushaltsmitglieder.
Kein eigenes Hundebett – Schlafen im Menschenbett
Nicht für jeden Halter ist es selbstverständlich, dass ein Hund im Haus einen eigenen Ruheplatz haben sollte. Manche gehen davon aus, dass er als Familienmitglied ähnliche Rechte hat – also im Bett schlafen darf. Dem Hund gefällt es, nah bei den Menschen und an zentraler Stelle zu sein, doch das wird schnell zur Gewohnheit. Das Schlafen des Hundes in unserem Bett ist vor allem unhygienisch, denn am Fell sammeln sich Staub und Schmutz, die später zusammen mit Haaren in der Bettwäsche landen. Außerdem kann es zu „Besitzansprüchen“ kommen, was unangenehm ist, wenn der Hund sich ausbreitet. Manchmal ist er auch eifersüchtig auf den Partner und reagiert aggressiv. Diese Unruhe ist nicht die Schuld des Hundes – sie ergibt sich daraus, dass ihm ein eigener, klar zugewiesener Schlafplatz fehlt.
Hundebett – warum will der Hund nicht darin schlafen?
Die Antwort, warum unser Hund das Bett meidet und aufs Menschenbett springt, ist nicht immer eindeutig. Man könnte sagen, er sei schlecht erzogen – in Wirklichkeit gibt es oft andere Gründe. Ein Hundebett ist ein Ort, an dem sich der Hund sicher und wohlfühlen soll. Vielleicht erfüllt das aktuelle Bett diese Kriterien nicht? Häufige Mängel sind:
- zu große oder zu kleine Liegefläche,
- unangenehmes Obermaterial,
- unbequeme Füllung,
- ungünstige Platzierung im Wohnraum,
- Schmutz und Unordnung auf dem Bett.
Unser Liebling kann auch abgeneigt sein, wenn er zusammen mit der Anweisung „Geh auf deinen Platz“ scharfe Rügen bekommen hat. Dann verbindet er den Platz mit Strafe – das hat mit Erholung nichts zu tun.
Hundebett – wie sollte es sein?
Eine universelle Lösung gibt es nicht. Die Wahl des Hundebetts hängt von Größe, Rasse und individuellen Vorlieben des Hundes ab. Auch wenn es viele bunte, dekorative Modelle gibt, wird ein vertrauenswürdiger Hersteller von Hundebetten nicht nur auf die Optik achten, sondern vor allem auf die Sicherheit des Tieres. Das Produkt sollte aus neutralen, langlebigen Materialien bestehen, und die Füllung darf nicht zum Ausbeißen und Verschlucken verleiten – das könnte sonst operiert werden müssen. Für Hygiene sollte ein waschbarer Bezug sorgen; auch Hunde mögen keinen Schmutz oder unangenehme Gerüche an ihrem Ruheplatz.
Schlafplatz für kleine Hunde

Kleine Rassen können auf speziellen Kissen oder in weichen, ovalen Betten liegen, in denen sie sich dank der hohen Ränder geborgen fühlen. Das Material sollte weich und angenehm sein.
Schlafplatz für große Hunderassen
Für schwere Hunde eignet sich ein festeres und elastisches Liegepolster, damit sie nicht einsinken. Das Bett muss so breit sein, dass der Hund die Position bequem wechseln oder sich ausstrecken kann. Bei Hunden mit langem Fell bewähren sich Materialien, die Haare weniger anhaften lassen, z. B. Kunstleder.
Orthopädisches Hundebett

Hunde mit Hüftdysplasie (oder erhöhtem Risiko), Seniorhunde sowie Rekonvaleszenten schlafen am besten auf einem Bett, das eine korrekte Körperhaltung ermöglicht. Ein orthopädisches Hundebett besitzt eine spezielle Matratze, die sich unter dem Einfluss der Körperwärme den natürlichen Konturen anpasst und den Körper gleichmäßig stützt. Dadurch werden Druckstellen reduziert; Muskeln entspannen, die Durchblutung verbessert sich, der besser mit Sauerstoff versorgte Organismus regeneriert schneller. Ein orthopädisches Bett ist außerdem deutlich langlebiger als klassische Modelle. Die Füllung besteht aus einer Kombination aus hochelastischem und thermoelastischem Schaum, die selbst nach Jahren nicht verklumpt oder sich verformt.
Hundebett für Welpen
Das Training sollte idealerweise in den ersten Tagen im neuen Zuhause beginnen – dabei müssen die Bedürfnisse des Neulings berücksichtigt werden. Er kann sich unsicher fühlen, die Mutter vermissen und deshalb das Menschenbett suchen. Ein Welpenbett sollte klein sein (auch wenn der Hund später herauswächst), weich und angenehm, mit einer Decke zum Einkuscheln. Lege am besten ein Spielzeug dazu – etwas aus dem früheren Zuhause mit vertrautem Geruch überzeugt den Kleinen schneller.
Hundebett – wo aufstellen, damit es angenommen wird?
Nicht nur Material oder Größe entscheiden darüber, ob der Hund sein Bett nutzt. Ebenso wichtig ist der Standort: ruhig, aber nicht isoliert. Geeignet ist eine Ecke in der Küche oder im Flur – im Flur jedoch nicht in einem stark frequentierten Durchgang, sonst wird der Hund ständig geweckt. Auch im Wohnzimmer oder Schlafzimmer kann ein Bett stehen, doch viele Hunde folgen ihren Haltern und wechseln den Ruheplatz. Ein guter Kompromiss: im Wohnzimmer eine Matratze (falls der Hund gerne auf dem Boden liegt) und im Schlafzimmer oder Flur ein klassisches Bett.
Methoden, um den Hund ans Schlafen im Bett zu gewöhnen
Jeder Hund kann lernen, an einem vom Menschen zugewiesenen Platz zu schlafen – und das als völlig natürlich akzeptieren. Wähle von Anfang an ein bequemes, langlebiges Bett, damit du es nicht bald ersetzen musst. Sobald der Hund aufs Bett oder den Sessel springen will, folgt das Kommando „Nein“. Führe ihn dann zu seinem Platz, streichle ihn und gib ein Leckerli, um das gewünschte Verhalten zu verstärken. Das Training dauert etwas, doch am wichtigsten sind Konsequenz und positive Verknüpfungen. Lobe den Hund, wenn er auf seinem Platz ist, und reagiere ruhig, wenn er ans Bett kommt – führe ihn einfach zurück.
Schlechte Gewohnheiten abgewöhnen
Es ist viel einfacher, von Anfang an das Schlafen am eigenen Platz zu etablieren, als schlechte, bisher tolerierte Gewohnheiten abzutrainieren. Hier zählen Konsequenz und Geduld, denn der Hund wird versuchen, die neuen Regeln zu durchbrechen. Ein passend ausgewähltes und platziertes Bett kann man z. B. mit einem Rinder-Kauartikel attraktiver machen, damit der Hund beschäftigt ist. Bemerken wir die Absicht, aufs Bett zu springen, verbieten wir es und schicken ihn auf seinen Platz. Jedes Befolgen wird mit Streicheln und einem Leckerli belohnt. Die Regel darf nicht schwanken – einmal erlauben und einmal verbieten verlängert das Training. Passiert es nachts, dass der Hund schon im Bett liegt, reagieren wir ohne Ärger: ruhig zurück zum Hundebett führen, loben, streicheln und „Bleib“ sagen.
Das Kommando „auf den Platz“
Beim Training sollte der Hund das Kommando „auf den Platz“ verinnerlichen. Zeige ihm zuerst, wohin er gehen soll, und verstärke das richtige Verhalten mit Lob und Leckerli. Nach einigen Wiederholungen versteht er die Erwartung. Das Kommando darf – wenn nötig – bestimmt klingen, aber nie im Zorn erfolgen, sonst verknüpft der Hund seinen Ruheplatz mit negativen Gefühlen.
Hundebett – wozu dient es?
Ein Hundebett dient nicht nur zum Schlafen und Ausruhen, sondern ist ein Rückzugsort und Orientierungspunkt. So kommt der Hund zuhause besser zur Ruhe; ist er überdreht oder begrüßt Gäste zu stürmisch, hilft der Platz zur Beruhigung. Nach dem Kommando begibt er sich dorthin und entspannt leichter. Dort kann er auch Spielzeug sammeln; fühlt er sich unwohl, bietet der Platz die Möglichkeit zur ruhigen Regeneration.
Zum Schluss
Bevor man dem Hund das Schlafen am zugewiesenen Ort beibringt, sollte man das passende Bett auswählen und es sinnvoll in der Wohnung platzieren, damit der Hund sich nicht isoliert fühlt. Das Bett muss zu seinen Bedürfnissen und Vorlieben passen, damit es bequem und einladend ist. Auch wenn der Prozess manchmal mühsam ist – besonders, wenn man das Springen aufs Bett erst abgewöhnen muss – setzt sich die Gewohnheit mit Konsequenz dauerhaft durch.







